Sternrad_StralsundDie Sternradtour an der Ostsee führt die reisenden ab Stralsund zu den Perlen der Ostsee. Stralsund, die alte Hansestadt begrüßt Reisende mit ihrem charmanten, historischen Zentrum, welches seit 2002 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. An der Marienkirche vorbei geht es hinaus zum zwei Kilometer breiten Strelasund und damit auf die Insel Rügen hinüber. Das größte deutsche Eiland verführt mit herrlichen Alleestraßen zu ausgedehnten Touren und ermöglicht, in den Seebädern eine erfrischende Abkühlung zu genießen. Die Fußgängerzone von Binz führt an die Seebrücke der Gemeinde heran und offeriert Besuchern, einen Blick in die Unterwasserwelt zu wagen. Auf 370 Metern hat man Gelegenheit Fischschwärmen zuzusehen und stimmungsvolle Sonnenuntergänge zu erleben. Gleich hinter den schmucken Binzer Häuserzeilen windet sich ein gewaltiges Bauwerk der Küste entlang: Der “Koloss von Prora” wurde von den Nationalsozialisten errichtet und steht seit dem Fall der Mauer leer. Das sehenswerte DDR-Museum ist heute darin untergebracht. Nächstes Highlight der Rügenrundfahrt ist die Ankunft an den Kreidefelsen. Caspar David Friedrich verewigte die schneeweißen Flanken in seinen Gemälden und machte sie damit zu einem Sehnsuchtsort für Romantiker und Naturliebhaber.

Die deutsche Sonneninsel entdecken

usedomMit rund 2200 Sonnenstunden pro Jahr repräsentiert Usedom eine der wärmsten Regionen der Bundesrepublik. Nirgendwo sonst steht der hellleuchtende Fixstern länger am Himmel! Strandkörbe zieren die Küstenlinie und in den Dünenwäldern herrscht eine romantische Idylle. Genau 42 Kilometer zählt der Strand zwischen Swinemünde und Peenemünde und unterstreicht so die malerische Unendlichkeit der Ostseeinsel. Radfahrpausen einlegen, sich in Basin, Heringsdorf oder Ahlbeck der schicken Bäderarchitektur hingeben oder vom Sieben-Seen-Berg aus das Panorama genießen. Das funkelnde, tiefblaue Wasser des Schmollensees zeugt vom moorigen Ursprung seiner selbst und bereichert jede Sternardtour von Stralsund aus mit einer einzigartigen Flora und Fauna. Doch nicht nur die Natur Usedoms verdient Beachtung. Die Seebrücke vor Heringsdorf braucht innerhalb Deutschlands keine Vergleiche zu scheuen und die Waldkirche von Bansin überzeugt mit ihrer schlichten Eleganz und einer zauberhaften Lage. Wollen sich die Radreisenden exotischen Impressionen hingeben, besuchen sie das Tropenhaus Bansin und machen Bekanntschaft mit seltenen Affen-, Schlangen- oder Papageiengattungen. Die Surfer auf dem Achterwasser zur Rechten und linkerhand die Wogen der Ostsee, gleitet man gemächlich von einem Usedomer Naturschauspiel zum nächsten.

Sandige Schätze im Westen

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Die schmale Insel Hiddensee wird nur von gut 1000 Menschen bewohnt und meint ein wahres Fahrrad Eldorado. Denn private PKWs sind auf dem Eiland verboten. Im maximal 72 Meter zählenden Hochland Hiddensees steht der Leuchtturm Dornbusch. Gemeinsam mit seinem benachbarten windgepeitschten Baum ziert er gar manchen Jahreskalender und wirkt doch in Natura um soviel spektakulärer. Seine Aussichtsplattform ist mittels 102 schweißtreibenden Stufen zu erreichen, wenngleich nur immer 15 Personen gleichzeitig die enge Wendeltreppe emporsteigen dürfen. Die nächste Ostseeschönheit erwartet Urlauber mit dem atemberaubenden Triumvirat Fischland-Darß-Zingst. Inselhopping via Fahrrad zu betreiben und dabei vom allzeit präsenten Seewind den Geist befreit zu bekommen, gelingt hier in besonderem Maße. Die Steilküste von Ahrenshoop und die entzückenden Boddenlandschaften verleiten zum Träumen und lassen die Reisenden das Gefühl grenzenloser Freizeit erleben. Auf Darß gedeihen riesige Küstenwälder, in denen knorrige Rotbuchen und karge Kiefern dem Winde trotzen. Bis 1945 lebten im Darßwald mehrere Wisent-Herden und sorgten für den Erhalt der Heide-Lichtungen.